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Gymnasium
Tegernsee

Schlossplatz 1c
83684 Tegernsee
Telefon: 08022/70420
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gymnasium.tegernsee@t-online.de

Aktuelle Meldungen

Wichtige Informationen zur Schulsituation finden Sie immer aktuell auf der Homepage des Kultusministeriums unter www.km.bayern.de

 

 

 

 

Veranstaltungen

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Datum : Montag, 31. August 2020

Wir schreiben den 17.09.2017 um 17:00 Uhr. Nach einem anstrengenden Morgen beim Tegernseelauf  haben wir es gerade noch pünktlich zum Flughafen geschafft. Denn es war so weit: unsere ecuadorianischen Austauschschülerinnen Martina und Sue sind nach langer Vorfreude angekommen. Und so begannen auch schon unsere ersten zwei erlebnisreichen Monate:

Gleich am ersten Wochenende ging es aufs Oktoberfest. Dort konnten die chicas typisch bayrische Tradition kennenlernen und erleben. Natürlich durften eine Fahrt im Riesenrad und gebrannte Mandeln nicht fehlen.

Unser Ausflug zum Schloss Neuschwanstein fiel wortwörtlich ins Wasser, da es den ganzen Tag geregnet hat. Dafür war beim Schloss Linderhof einer der seltenen schönen Herbsttage, sodass das Sommerrodeln im schönen Alpenvorland doppelt Spaß machte.

Auch die Städte München, Rosenheim und Salzburg haben wir besucht und dabei unseren „Schwestern“ die bayrische Küche mit Schnitzel und Schweinsbraten gezeigt.

Das gemeinsame Wochenende in Berchtesgaden war unvergesslich. Wir sind durch eine Klamm gewandert, gemächlich über den Königssee getuckert und haben das Salzbergwerk angeschaut.

Aber auch die regnerischen Tage haben wir zu viert mit Spieleabenden und heißem Tee lachend verbracht.

Das Highlight des Austausches waren die Ferientage in Berlin. Dort haben wir das klassische Touristenprogramm gemacht: Brandenburger Tor, Bundestag, eine Panoramabustour,  Alexanderplatz,  Checkpoint Charlie, Tränenpalast und Currywurst essen.

Zurück zuhause hat es endlich geschneit und das Eisstadion in Holzkirchen wurde geöffnet, sodass die Mädels Eislaufen ausprobieren konnten. Die wackeligen und gescheiterten Versuche haben uns alle zum Lachen gebracht.

Eine Woche später mussten wir leider schon Abschied nehmen, wenn auch nur für kurze Zeit.

Drei Monate später treffen wir uns früh morgens aufgeregt und gespannt am Flughafen. Nach der 18 stündigen Reise, wurden wir freudestrahlend von unseren lang vermissten "ñañas" (Schwestern) und ihren Familien empfangen. Dann trennten sich schon unsere Wege, da eine von uns die Faschingsfeiertage am Strand verbracht hat und die andere typisch ecuadorianischen Karneval mit der Familie gefeiert hat.

Nach drei Tagen waren wir wieder vereint in der Schule, die sich von unserer sehr unterscheidet. Der Unterricht ist insgesamt viel lockerer und bei den Tests hilft sogar der Lehrer den Schülern. Dort haben wir auch zum ersten Mal die anderen Deutschen gesehen, mit denen wir uns über die Zeit richtig gut angefreundet haben.

Schon nach einer Woche fühlten wir uns wie zu Hause und haben uns an den ecuadorianischen Lebensstil gewöhnt.

An den Wochenenden haben wir zusammen immer sehr viel unternommen. Wir waren bei "El Chorro", einem Berg, wo wir Canopy (Flying Fox) ausprobieren durften und über eine wackelige Hängebrücke balanciert sind. Außerdem besichtigten wir Baños de Ambato, nach einer langen Fahrt auf schlechten, kurvigen Straßen. Der "Pailón de Diablo", ein riesiger Wasserfall, hat uns komplett nass gemacht. Beim "Casa del Arból", einem sehr bekanntem Baumhaus sind wir auf langen Schaukeln über tiefe Abgründe geschwungen. Auch der Tag im "Cajas Nationalpark" war ein ganz besonderer. An diesem Fleck unberührter Natur, haben wir an einer Langune mit unseren beiden Familien gepicknickt und Lamas gesehen.

Während der Schulzeit besuchten wir einen Spanischkurs, in dem nicht nur zweieinhalb Wochen Unterricht beeinhaltet waren, sondern auch zwei Ausflüge mit dem Spanischlehrer. Eine Panoramabustour durch Cuenca und die Besichtigung der Inkaruienenstadt Ingapirca.

Dann fingen auch schon die Osterferien an und zuerst ging unsere Reise in die Haupstadt Quito, wo wir das Monument "Mitad del Mundo" (Mitte der Welt) besucht haben und den höchsten Vulkan der Welt namens "Chimborazo" teilweise bestiegen haben.

Wie man so schön sagt, kommt das beste immer zum Schluss, da wir die letzten Tage auf den Galapagosinseln verbringen durften. Wir haben die einzigartige Schönheit der Inselgruppe an weißen Sandstränden mit türkisenem Wasser und an Vulkanen mit exotischen Pflanzenarten kennengelernt.

Jetzt sind wir auf dem Rückweg nach Cuenca und haben leider nur noch drei Tage bis zu unserem Abflug nach Deutschland. Es war eine unvergessliche Erfahrung und wir werden unsere Familien sowie das Leben in Ecuador sehr vermissen. 

Laura Culino, Yolanda Humphris, 10. Klasse