Am 28. Oktober 2025 nahmen beide Biologie-Kurse der Q12 am Lernangebot „Eat, Sleep, Repeat – wie Evolution unsere innere Uhr beeinflusst“ des Jugendforschungszentrum MINTopolis teil. Dieses praxisorientierte Projekt bot unseren Schülerinnen und Schülern einen tiefen Einblick in die molekularen Mechanismen der sogenannten inneren Uhr – dem circadianen Rhythmus, der unseren täglichen Schlaf-Wach-Rhythmus und viele andere biologische Abläufe steuert.
Der Kurs bot einen praxisorientierten Einblick in die biologischen Grundlagen unserer inneren Uhr, den sogenannten circadianen Rhythmus – einen etwa 24-Stunden-Rhythmus, der viele Lebensprozesse steuert. Die innere Uhr ist ein evolutionär entstandenes Regulationssystem, das Lebewesen vom Cyanobakterium bis zum Menschen hilft, sich an den Wechsel von Tag und Nacht anzupassen.
Schwerpunkt des Projekts war das praktische Arbeiten im Labor, bei dem die Schüler*innen mithilfe von DNA-Extraktion, PCR (Polymerase-Kettenreaktion) und Agarose-Gelelektrophorese genetische Variationen analysierten.
Anhand eines Gens, das an der Regulation der inneren Uhr beteiligt ist, konnten die Jugendlichen erforschen, wie genetische Unterschiede mit individuellen Schlaf-Wach-Typen – z. B. „Lerche“ und „Eule“ – zusammenhängen. Diese Variation erklärt, warum nicht alle Menschen zur gleichen Zeit wach sind oder schlafen – ein Thema, das sich direkt im Alltag wiederfindet.
Der Projektnachmittag „Eat, Sleep, Repeat“ hat unseren Schülerinnen und Schülern wichtige Einblicke in ein zentrales biologisches Konzept gegeben, das Evolution, Genetik und Alltagserfahrungen verbindet. Durch eigenständige Laborarbeit konnten sie wissenschaftliche Methoden erleben und verstehen, wie biologische Rhythmen unser tägliches Leben beeinflussen. Dieses Angebot hat nicht nur das naturwissenschaftliche Verständnis vertieft, sondern auch die Begeisterung für biologisch-wissenschaftliche Fragestellungen gestärkt.










