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Dieses Mal wurde es in der AG SchuPa Tansania kulinarisch: Im Bunten Haus in Miesbach traf sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Kochnachmittag rund um typische Gerichte aus Tansania. Schon zu Beginn sorgten kleine Spiele und gemeinsame Aktionen für gute Stimmung, bevor anschließend gemeinsam gekocht wurde.

Auf dem Speiseplan standen Pilau (würziger Gewürzreis), Chapati (flache Teigfladen), Bohnen-Gemüse, Ugali (fester Maisbrei) und Chipsi Mayai (Pommes-Omelette) – ein beliebtes tansanisches Streetfood. Außerdem wurde gemeinsam Bananenbrot gebacken. Während in der Küche geschnippelt, gewürzt und gebraten wurde, lief im Hintergrund tansanische Musik und schuf schnell eine entspannte und lebendige Atmosphäre.

Parallel dazu standen die Schülerinnen und Schüler über einen längeren Videocall mit der SchuPa-Gruppe der Thomas Nyimbo Secondary School in Kontakt. Wer gerade nicht mit Kochen beschäftigt war, tauschte sich mit Gleichaltrigen der Partnerschule aus. Dabei wurde gegenseitig gezeigt, was gerade gekocht wurde und wie die verschiedenen Gerichte zubereitet werden. Zwischendurch wurde Musik abgespielt und sogar kleine Tanzdarbietungen gezeigt. Für große Begeisterung sorgte vor allem das selbstgemachte Chapati: Die tansanischen Jugendlichen konnten kaum glauben, dass ihre deutschen Partnergruppen mehrere tausend Kilometer entfernt in einer Küche in Miesbach standen und ein Gericht aus ihrem Alltag zubereiteten. Und auch wenn wegen der teilweise ziemlich wackeligen Internetverbindung manche Sätze mehrfach wiederholt werden mussten, wurde zwischendurch immer wieder gemeinsam gelacht.

Besonders gespannt waren danach natürlich viele auf das gemeinsame Probieren der Gerichte. Während Pilau und Chapati schnell viele Fans fanden, wurde Ugali eher mit gemischten Reaktionen getestet. An der Thomas Nyimbo Secondary School gehört der feste Maisbrei ganz selbstverständlich zum Alltag und wird dort täglich gegessen – mittags und abends in fester Form und morgens als dünner Frühstücksbrei („Porridge“).

Zwischen Musik, Videocall, gemeinsamem Kochen und Backen verging der halbe Tag erstaunlich schnell. Dass am Ende bereits über weitere tansanische Gerichte und einen nächsten Kochnachmittag gesprochen wurde, zeigte ziemlich deutlich: Das war sicher nicht das letzte gemeinsame Kochen der AG SchuPa Tansania.